Die Filmanalyse
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Ep. 323: Nicht auszuhalten! SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY – Kritik & Analyse

2. August 2026 · 18 Min.

Wolfgang M. Schmitt kritisiert „Spider-Man: Brand New Day“ als schwerfälligen, depressiven Blockbuster, der ästhetisch punktet, aber Massenüberwachung und staatliche Macht verharmlost.

Wolfgang M. Schmitt analysiert den Film als zweieinhalb Stunden langes, ästhetisch ansprechendes, inhaltlich aber schwermütiges Werk. Er betont, dass der Protagonist seine Identität über staatliche Anerkennung und Überwachungspraktiken definiert, wodurch Massenüberwachung normalisiert wird. Schmitt verknüpft die Erzählung mit einer Theorie über die Verflechtung von Subjektbildung und Macht. Insgesamt sieht er den Film als symptomatisch für ein depressives, politisch unkritisches Kino.

Themen & Erkenntnisse

Einstieg und Grundhandlung · ab 00:00: Zusammenfassung von Handlung, visueller Gestaltung und der durchgehenden melancholischen Tonalität des Films.
Überwachung, Staat und die Rolle des Helden · ab 04:07: Analyse der Darstellung von Massenüberwachung, der Kooperation mit staatlichen Stellen und der Normalisierung technokratischer Kontrolle.
Theoretische Einbettung und Fazit · ab 11:12: Butler-theoretische Einbettung: Macht formt Subjektivität; Film verkennt die politische Tragweite und bleibt unkritisch.

Quellen

BuchJudith Butler: Psyche der Macht. Das Subjekt der Unterwerfung. Suhrkamp.

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

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