Ep. 323: Nicht auszuhalten! SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY – Kritik & Analyse
2. August 2026 · 18 Min.
Wolfgang M. Schmitt kritisiert „Spider-Man: Brand New Day“ als schwerfälligen, depressiven Blockbuster, der ästhetisch punktet, aber Massenüberwachung und staatliche Macht verharmlost.
Wolfgang M. Schmitt analysiert den Film als zweieinhalb Stunden langes, ästhetisch ansprechendes, inhaltlich aber schwermütiges Werk. Er betont, dass der Protagonist seine Identität über staatliche Anerkennung und Überwachungspraktiken definiert, wodurch Massenüberwachung normalisiert wird. Schmitt verknüpft die Erzählung mit einer Theorie über die Verflechtung von Subjektbildung und Macht. Insgesamt sieht er den Film als symptomatisch für ein depressives, politisch unkritisches Kino.
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