
Was bringt Vehicle-to-Grid dem Endkunden wirklich?
2. August 2026 · 24 Min.
Dr. Guido Gehlen erklärt, dass bidirektionales Laden (V2G) mit AC‑Lösungen praktisch umsetzbar ist und Endkund:innen sowie Netzbetreibern wirtschaftliche Vorteile bringen kann.
Dr. Guido Gehlen (Hyundai Connected Mobility) ordnet Vehicle‑to‑Grid nüchtern ein: Hyundai hat mit Vehicle‑to‑Load begonnen und führt nun AC‑bidirektionales Laden in Serienfahrzeugen ein. Sebastian und Guido diskutieren technische Entscheidungen (AC statt DC), regulatorische Hürden und Geschäftsmodelle mit Aggregatoren und Energieversorgern. Der Gast betont, dass Akkuverschleiß durch V2G bei moderater Nutzung kaum ein Problem ist und Pilotprojekte, etwa in den Niederlanden mit Vattenfall, praktische Erkenntnisse liefern werden.
Zahlen & Fakten
500 €
Ladeguthaben, das Teilnehmer des Pilotprojekts von Vattenfall erhalten
30–70 %
Empfohlener State‑of‑Charge‑Bereich zur Minimierung von Batteriealterung bei V2G
3,6 kW
Leistung von Vehicle‑to‑Load (Ioniq 5) für Eigenverbrauch/Camping
Weitere 6 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
10 kW
Maximale Rückspeiseleistung beim AC‑V2G in Fahrzeugen wie Ioniq 9
43
Anzahl der Märkte, in denen Hyundai Connected Mobility Dienste in Europa verantwortet (43 Märkte)
40
Anzahl der Ioniq‑9‑Fahrzeuge, die im niederländischen Pilotprojekt teilnehmen (bis zu 40 Fahrzeuge)
11 kW
Typische Leistung einer gängigen AC‑Wallbox im Heimbereich
300 kW
Vergleichswert: Ladeleistungen an Schnellladern, als Referenz zur Belastung durch V2G
2022
Jahreszahl eines früheren V2G‑Versuchs in Utrecht mit Ioniq 5
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
DDr. Guido GehlenGAST
Director Connected Car Services & Charging bei Hyundai Connected Mobility (Europa). Promovierter Elektroingenieur, zuvor über zehn Jahre im Bereich vernetzter Fahrzeuge bei Vodafone tätig. Verantwortet bei Hyundai den Charging‑Bereich in 43 europäischen Märkten und erläutert in der Folge technische Entscheidungen, Pilotprojekte (Niederlande/Vattenfall) und Geschäftsmodelle für V2G.
Alle Auftritte von Dr. Guido Gehlen →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.