Essay und Diskurs – DLF
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Textilgeschichte - Zwischen Monogramm und Moderne – von der bürgerlichen Aussteuer zur autonomen Kunst

28. Juni 2026 · 32 Min.

Gestickte Textilien der bürgerlichen Aussteuer vom 19. Jahrhundert sind bedeutende künstlerische Werke von Frauen, deren kreative Leistung lange als reproduktives Handwerk marginalisiert wurde, obwohl sie eine eigenständige ästhetische und subversive Ausdruckskraft besitzen.

Das Essay erforscht die Geschichte gestickter Haushaltswäsche, insbesondere Überhandtücher, als kulturelle Artefakte der bürgerlichen Familie des 19. Jahrhunderts. Es untersucht die patriarchalen Strukturen, die diese weiblichen Handarbeiten prägten, und argumentiert, dass diese Werke trotz ihrer Zweckgebundenheit künstlerisches Potenzial und subversive Intentionalität offenbaren. Abschließend wird eine Verbindung zu modernen feministischen Kunstformen gezogen, um die Textilien als Vorfahrenschaft autonomer weiblicher künstlerischer Praxis neu zu bewerten.

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

Persönlicher Einstieg und kulturelle Rätselhaftigkeit der Monogramme · ab 00:12
Die Aussteuer als patriarchale Institution und ökonomische Realität · ab 06:10
Weibliche Disziplinierung, künstlerisches Potenzial und subversive Dimension · ab 11:42

Wer spricht

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Hilka DirksHOST

Essayistin und Autorin, verfasst und spricht diesen kulturhistorischen Essay über Textilgeschichte und gestickte Haushaltstextilien des 19. Jahrhunderts als Kunstform.

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