Q&A mit Markus: die WICHTIGSTEN Fragen zum Altersvorsorgedepot (#729)
6. August 2026 · 46 Min.
Das Altersvorsorge-Depot kann steuerlich und durch Zulagen attraktiver als ein normales Depot sein, lohnt sich aber nur bei niedrigen Kosten und realistischer Annahme eines geringeren Steuersatzes im Rentenalter.
Markus und Laura erklären Aufbau und Funktionsweise des neuen Altersvorsorge-Depots als Riester-Nachfolger: Es gibt ein Pflicht-Standard‑Depot mit zwei Fonds (risikoreich/risikoarm) und Kostendeckel von 1% sowie ein flexibleres Selbstentscheider-Depot ohne Kostendeckel. Fördersystem (Zulagen + steuerliche Absetzbarkeit), Hebel wie Kinderzulage und Kostenwirkung sowie Auszahlungsmodalitäten bis mindestens 85 Jahre werden ausführlich besprochen.
Zahlen & Fakten
1,800 €
Maximale jährliche Einzahlung bis zur vollständigen Förderung (Fördergrenze pro Jahr).
540 €
Maximale jährliche staatliche Zulage (Zuschuss) pro Person.
1 %
Maximale Gesamtkosten des Standard‑Depots (Kostendeckel inklusive ETF‑Kosten).
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300 €
Maximale Kinderzulage pro Kind und Jahr.
120 €
Mindesteinzahlung pro Jahr, um Förderberechtigung zu erhalten.
6.840 €
Maximal erlaubte Einzahlung pro Altersvorsorge-Depot und Jahr (ungeförderter Teil möglich).
13.680 €
Maximale Gesamteinzahlung pro Jahr, wenn zwei Altersvorsorge‑Depots eröffnet werden (2 × 6.840 €).
30 %
Maximal einmalig entnehmbarer Anteil des Vermögens bei Rentenbeginn.
150 €
Maximal zulässige Gebühr, die der abgehende Anbieter in den ersten fünf Jahren beim Anbieterwechsel in Rechnung stellen darf.
65 Jahre / 70 Jahre
Frühestes bzw. spätestes reguläres Startalter für die Auszahlungsphase.
12 Jahre / 62 Jahre
Bedingungen der 12‑62‑Regel: bei mindestens zwölfjähriger Ansparzeit und mindestens 62 Jahren wird nur die Hälfte der Gewinne besteuert.
Themen & Erkenntnisse
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