Hitze im Juni: Ursachen und Folgen für das Energiesystem: Interview Michael Kunz
17. Juli 2026 · 5 Min.
Die Juni‑Hitzewelle war außergewöhnlich intensiv und langanhaltend, wurde durch den Klimawandel verstärkt und beeinflusste deutlich die Stromerzeugung sowie den Betrieb von Kraftwerken.
Die Folge fasst die Rekonstruktion einer außergewöhnlichen Hitzewelle im Juni zusammen: Sie dauerte ungewöhnlich lange, führte an vielen Messstationen zu Allzeitrekorden und brachte extreme Mindesttemperaturen. Meteorologische Ursachen waren eine Hochdrucklage zwischen zwei Tiefs und Zufuhr warmer Luft. Attributionsanalysen zeigen, dass der Klimawandel die Temperaturen deutlich erhöht hat. Außerdem werden die Auswirkungen auf Solar‑, Wind‑ und Thermokraftwerke sowie Kühlwasservorschriften thematisiert.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
MMichael KunzGAST
Professor am Institut für Meteorologie und Klimaforschung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Er erläutert meteorologische Ursachen, historische Vergleiche, die Rolle des Klimawandels und Folgen für Energiesysteme in der Studie.
Alle Auftritte von Michael Kunz →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.