Handelsblatt Economic Challenges
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China-Schock 2.0: Warum die EU Zollpolitik neu denken muss

19. Juni 2026 · 23 Min.

Die EU muss ihre Zollpolitik neu überdenken, um auf Chinas politisch geförderte Wettbewerbsvorteile durch Subventionen und Währungsunterbewertung eine glaubwürdige Antwort zu finden.

Zahlen & Fakten

60 %

Anteil von Chinas globalen Marktanteilsgewinnen 2005–2023, die auf erfasste OECD-Subventionen zurückgehen

30 %

Geschätzte Unterbewertung des chinesischen Yuan

11. Dezember 2001

Chinas Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO)

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Historischer Kontext: Chinas Aufstieg als vierte Globalisierungswelle · ab 00:35
Die wahren Quellen von Chinas Wettbewerbsvorteil: Subventionen und Währungsunterbewertung statt purer Technologie · ab 03:00
Neue Zollpolitik als ordnungspolitische Antwort: Ausgleichszölle statt naive Marktgläubigkeit · ab 18:50

Quellen

StudieTordor, Sander / Setser, Brad: China shock 2.0. The cost of Germany's complacency

StudieInstitut der deutschen Wirtschaft (IW): Chinas Beitrag zur De-Industrialisierung – eine grobe Abschätzung

StudieOECD-Analyse zu Industriesubventionen: Chinesische Unternehmen erhalten 3–8× höhere Subventionen als OECD-Konkurrenten

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

B
Bert RürupHOST

Chefökonom des Handelsblatts; Moderator und Diskutant der Sendung zu wirtschaftlichen Themen

Alle Auftritte von Bert Rürup
M
Michael HütherGAST

Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), ehemaliger Professor an der Stanford University, Vorsitzender des Kuratoriums des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung. Expertenanalyst zu Wirtschaftspolitik, Struktur- und Arbeitsmarktwandel, über 75 Jahre im Institut tätig gewesen (Bezug zu Gründer Fritz Hellwig 1956).

Alle Auftritte von Michael Hüther

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