Große Plattformen wie TikTok, X und Instagram sind längst redaktionelle Akteure mit massiver Meinungsmacht, die ihre Provider-Privilegien verloren haben und daher wie klassische Medien reguliert und zur Haftung verpflichtet werden müssen.
Bettina Hesse von ver.di kritisiert im Podcast, dass Tech-Plattformen ihre Rolle als neutrale Mittler längst aufgegeben haben. Durch intransparente Algorithmen üben sie redaktionelle Kontrolle aus und fördern gezielt Inhalte, die spalten und polarisieren. Ver.di fordert einen Paradigmenwechsel: Plattformen sollen wie klassische Medienhäuser reguliert werden, Haftung für Inhalte übernehmen und publizistisch relevante Quellen transparent und auffindbar machen. Zudem warnt Hesse vor ideologischen Eingriffen und der Missbrauchsgefahr durch einzelne Eigentümer wie Elon Musk.
Zahlen & Fakten
16 bis 18
Altersgruppe von Jugendlichen, die täglich über zehn Stunden online sind
10 Stunden
Tägliche Online-Zeit von Jugendlichen im Alter von 16 bis 18 Jahren
150
Anzahl der Mitarbeitenden, die TikTok Berlin im Herbst kündigte (komplette Abteilung für Inhaltsprüfung)
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
ein Drittel
Rückgang der Klicks für die Apotheken Umschau im letzten halben Jahr durch Google-Zusammenfassungen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RechtDigital Services Act (DSA)
• RechtDigital Markets Act (DMA)
Wer spricht
BBettina HesseGAST
Medienpolitische Referentin bei der Gewerkschaft ver.di, spezialisiert auf Plattformregulierung und digitale Medienpolitik
Alle Auftritte von Bettina Hesse →DDanilo HöpfnerHOST
Moderator und Host des Medienpodcasts „M – Der Medienpodcast" von Verdi. Danilo Höpfner führt Interviews zu medienpolitischen Themen wie Pressefreiheit in Aserbaidschan, Plattformen und Populismus sowie Desinformation vor Landtagswahlen.
Alle Auftritte von Danilo Höpfner →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.