Meine Oma und die Einsamkeit (6/8) | Oma, lass reden
15. Juli 2026 · 47 Min.
Psychische Folter durch Isolation, Schlafentzug und ständige Angst war das systematische Werkzeug der DDR-Stasi gegen politische Gefangene – eine Form der „weißen Folter", die Luises Großmutter an die Grenze des Selbstmords trieb.
Zahlen & Fakten
50 Jahre
Zeitraum seit Gunnis Haft im Stasi-Gefängnis Rostock (1973)
8 Monate
Dauer der Inhaftierung von Gunni und ihrem Mann Bodo in Rostock
7 Quadratmeter
Größe der Gefängniszelle, in der Gunni eingepfercht war
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchTrotzdem Ja zum Leben sagen – Psychiater und Holocaust-Überlebender Viktor Frankl
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
LLuise AschenbrennerHOST
Moderatorin und Host des ARD-Podcasts 'Oma, lass reden'. Sie reist mit ihren Großeltern zurück in deren DDR-Vergangenheit und dokumentiert ihre Fluchtgeschichte. Zudem tätig als Schauspielerin und Tänzerin in Film und Fernsehen (erwähnt in der Folge: Rolle in 'Disco 76').
Alle Auftritte von Luise Aschenbrenner →GGunniGAST
Großmutter von Luise; Zeitzeugin der DDR. 1973 verhaftet nach Fluchtversuch mit ihrem Mann Bodo. Verbrachte acht Monate in Untersuchungshaft in Rostock und später im Frauengefängnis Hoheneck. Während der Haft systematischen psychologischen Foltermethoden ausgesetzt; entwickelte Überlebensmechanismen und Widerstandsstrategien gegen das Stasi-System.
Alle Auftritte von Gunni →BBodoGAST
Gunnis Ehemann, Oberarzt in der DDR. Wurde 1973 zusammen mit seiner Frau bei Fluchtversuch verhaftet. Verbrachte vier Jahre in DDR-Gefängnissen. Seine Reaktion auf Gunnis Signal (die "Schweinchen-Dick-Story") zeigte die heimliche Kommunikation zwischen Häftlingen.
Alle Auftritte von Bodo →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.