
Mixtape Freundschaft 1/5: Best friends bis zum Ende des Patriarchats
27. Juli 2026 · 12 Min.
Freundschaften sind nicht bloß Nebenrollen zur romantischen Liebe, sondern politische und emotionale Kraftquellen, die Solidarität stiften und patriarchale Strukturen unterlaufen können.
Der Beitrag stellt Freundschaft als Gegenentwurf zur heteronormativen Paarideologie vor. Er verbindet persönliche Erinnerungen und Anekdoten mit historischer und theoretischer Einordnung: Ehe- und Familienideal haben das Patriarchat gestärkt und Freundschaften werden dadurch marginalisiert. Freundinnen bieten emotionale Arbeit, politische Solidarität und Vorbilder für andere Beziehungen. Der Text plädiert dafür, Freundschaft höher zu wertzuschätzen, um emotionale Arbeit neu zu verteilen und patriarchale Konkurrenz zu durchbrechen.
Zahlen & Fakten
15%
Anteil der befragten Männer, die angaben, keine engen Freundschaften zu haben (laut zitierter Studie).
1988
Jahr, bis zu dem verheiratete Frauen ohne Unterschrift ihres Ehemanns kein Bankkonto eröffnen konnten.
über 2000
Anzahl der Befragten in der erwähnten amerikanischen Studie zu Freundschaften.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchDie Erschöpfung der Frauen, Franziska Schutzbach
• BuchAlles über Liebe, Bell Hooks
• ArtikelArtikel der New York Times über eine Freundschaftsrezession
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
MMagdalena NeuhausHOST
Sprecherin; im Transkript als Vorleserin des Beitrags genannt. Weitere biografische Angaben sind im Transkript nicht enthalten.
Alle Auftritte von Magdalena Neuhaus →AAdrien FichterHOST
Textjournalist bei der Republik; spricht kurz im Beitrag und beschreibt die Arbeit der Redaktion und das werbefreie Angebot der Plattform.
Alle Auftritte von Adrien Fichter →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.