
Freundschaft ist ein nicht-ökonomisierter, privat zu erhaltender Raum, der politisches Handeln erleichtert und als Praxis einer bewertungsfreien Utopie der Vermessung und Konkurrenz widerspricht.
Die Kolumne reflektiert, wie private Beziehungen durch Pandemie und Kriege politisiert wurden und Freundschaften auf harte Proben gestellt sind. Sie zieht antike und moderne Quellen heran, um zu zeigen, dass Freundschaft als Grundlage gerechter Politik gedacht werden kann, ohne staatliche Regulierung zu verlangen. Zugleich kritisiert der Text die moderne Tendenz zur Vermessung und Ökonomisierung aller Beziehungen. Abschließend wird Freundschaft als die seltene Sphäre dargestellt, in der Nutzenfragen aussetzen und einer bewertungsfreien Praxis geübt werden kann.
Zahlen & Fakten
1954
Jahr, in dem die adaptierte aristotelische Idee von Freundschaft und Politik in einer Vortragsreihe von Hannah Arendt erwähnt wird.
1800
Zeit um das Jahr 1800, in der die Stochastik entstand und die Vermessung gesellschaftlicher Phänomene begann.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchEudemische Ethik (Aristoteles)
• BuchDie Metaphysik der Sitten (Immanuel Kant)
• BuchVon den heroischen Leidenschaften (Giordano Bruno)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
AAdrien FichterHOST
Textjournalist bei der Republik; spricht kurz im Beitrag und beschreibt die Arbeit der Redaktion und das werbefreie Angebot der Plattform.
Alle Auftritte von Adrien Fichter →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.