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Geoengineering im Meer – Mit Mineralien gegen den Klimawandel?

2. August 2026 · 29 Min.

Ozeanalkalinisierung — das Einbringen basischer Mineralien oder alkalischer Lösungen ins Meer — könnte helfen, CO2 langfristig aus der Atmosphäre zu entfernen, bringt aber erhebliche wissenschaftliche Unsicherheiten und mögliche ökologische Risiken mit sich.

In der Folge spricht Moderator Gabor Pahl mit dem Meeresbiologen Kai Schulz über den Forschungsansatz, das Meer durch Zuführung basischer Mineralien oder Laugen alkalischer zu machen, damit es mehr CO2 aus der Atmosphäre aufnimmt (Ozeanalkalinisierung). Schulz erklärt chemische Grundlagen, mögliche Größenordnungen und praktische Herausforderungen. Schwerpunkt sind biologische Folgen: Mesokosmen‑Experimente in Kiel zeigen potenzielle Effekte auf Phytoplankton und Nahrungsketten. Abschließend betont Schulz die Notwendigkeit weiterer Forschung und gesellschaftlicher Debatte.

Themen & Erkenntnisse

Einordnung: Warum Geoengineering im Meer diskutiert wird · ab 01:03
Verfahren: Ozeanalkalinisierung durch Mineralien oder alkalische Lösungen · ab 03:48
Biologische Folgen, Experimente und Forschungsbedarf · ab 07:50

Wer spricht

G
Gabor PahlHOST

Gabor Pahl ist Moderator und Produzent bei SWR2 Wissen, dem Wissenschaftsmagazin des Südwestrundfunks. In der Folge führt er durch das Gespräch, stellt Fragen zur Evolution, Ökologie und Biotechnologie von Moosen und moderiert die Einordnung aktueller Forschungsansätze für ein breites Publikum.

Alle Auftritte von Gabor Pahl →
K
Kai SchulzGAST

Meeresbiologe; erläutert das Forschungsprojekt zur Ozeanalkalinisierung, führte Mesokosmen‑Experimente in Kiel durch und diskutiert chemische sowie biologische Auswirkungen.

Alle Auftritte von Kai Schulz →

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