
Wie ausbeuterisch ist die Heimpflege? Dieser Roman gibt Antwort: HALBE LEBEN (Susanne Gregor)
25. Juli 2026 · 16 Min.
Der Roman „Halbe Leben“ zeigt, dass liberale Arbeitsmigration und informelle Care‑Arrangements als Win‑Win erscheinen können, zugleich aber tiefgreifende Ungleichheit, Paternalismus und persönliche Konkurrenz verdecken.
In der Folge diskutieren Ole und Wolfgang Susanne Gregors Roman „Halbe Leben“, der die Lebenswege zweier gleichaltriger Frauen (Clara und Paulina) gegenüberstellt. Auf der Ebene der Handlung geht es um eine rotierende Pflegekraft und die Spannungen, die aus ökonomischer Ungleichheit, liberalen Selbstverständlichkeiten und intimem Zusammenleben entstehen. Die Moderatoren lesen die Geschichte als Kritik an liberaler Arbeitsmigration, Care‑Ökonomie und den moralischen Grenzen eines rein marktwirtschaftlichen Tauschverhältnisses.
Zahlen & Fakten
38
Alter der beiden zentralen Frauenfiguren (Clara/Paulina).
2
Rhythmus der Arbeits‑/Heimkehr‑Wechsel: Paulina arbeitet in zweiwöchigen Schichten (alle zwei Wochen).
70
Hinweis auf die Länge der vollständigen Diskussion: ‚mehr als 70 Minuten‘ Gesprächsdauer der ausführlichen Folge.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchSusanne Gregor: Halbe Leben, Paul Zsolnay Verlag.
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.