#78: Scheitert die Klimadebatte auf Social Media, Louisa Pröschel und Annika Shiri?
5. Mai 2026 · 52 Min.
Klimadiskurse auf Social Media folgen einer Kulturkampfdynamik, die sachliche Argumente überlagert – doch differenzierte Kommunikation und strategische Plattformnutzung können konstruktiver wirken als Rückzug.
Die Folge untersucht, wie Energiewende und Klimapolitik auf Social-Media-Plattformen verhandelt werden. Luisa Pröschel (Kommunikationswissenschaftlerin, Universität Hamburg) und Annika Shiri (Wuppertal Institut) analysieren, warum diese Debatten polarisieren und entlang von Identitätslinien statt sachlichen Argumenten verlaufen. Sie zeigen, dass klassische Medien weiterhin Gatekeeper-Funktionen haben und dass Fragen der Gerechtigkeit, Macht und sozialen Verteilung (etwa beim Mieter-Vermieter-Verhältnis) zentral für die Wärmewende-Diskussion sind. Gleichzeitig argumentieren sie gegen Defätismus: Differenzierte Kommunikation auf Social Media ist möglich und notwendig.
Zahlen & Fakten
Anfang 2022 bis Oktober 2022
Zeitlicher Umfang von Twitter-Forschungsdatensätzen, die auf wissenschaftlichen Konferenzen präsentiert werden, bevor der API-Zugang nach Elon Musks Übernahme verschlossen wurde
Themen & Erkenntnisse
Quellen
Wer spricht
JJonas ZerweckHOST
Moderator und Mitarbeiter des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie; führt Gespräche über Zukunftsthemen
Alle Auftritte von Jonas Zerweck →LLouisa PröschelGAST
Kommunikationswissenschaftlerin an der Universität Hamburg; erforscht digitale Medien und öffentliche Diskurse zu Klima- und Energiethemen
Alle Auftritte von Louisa Pröschel →AAnnika ShiriGAST
Researcherin im Forschungsbereich Strukturwandel und Innovation am Wuppertal Institut; untersucht Dekarbonisierung, industrielle Transformation und Protestdynamiken
Alle Auftritte von Annika Shiri →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.