Sven Arnert erklärt, dass Apraxie eine Störung der Planung erlernter, zielgerichteter Bewegungen ist – bei Sprechapraxie betrifft dies die motorische Planung des Sprechens.
Sven Arnert beschreibt Apraxie als neurologische Störung, bei der Menschen erlernte, zielgerichtete Bewegungen nicht mehr korrekt ausführen können, obwohl Muskeln und Nerven intakt sind. Besonders eindrücklich ist die Sprechapraxie: Betroffene wissen, welches Wort sie sagen wollen, können die Sprechbewegungen aber nicht zuverlässig planen. Die Folge sind unvorhersehbare Fehler; die Läsion liegt oft im linken Stirnhirn nahe dem Broca-Areal. Therapie nutzt Wiederholung, Rhythmus und Singen, weil das Gehirn alternative Bahnen für die motorische Planung aktivieren kann.
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Sven Arnert ist der in dieser Folge hörbare Sprecher und führt in den Schelmenroman ein. Er erläutert Ursprung, Typus und kulturelle Rezeption der Gattung.
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