Liminal Spaces sind Übergangsräume, die vertraut und zugleich unwirklich und unheimlich wirken.
Die Folge erklärt das Phänomen der sogenannten Liminal Spaces: Orte wie leere Kinosäle, Bahnhöfe oder Schulhäuser außerhalb der üblichen Nutzungszeit, die sich seltsam falsch anfühlen. Der Begriff stammt aus der Anthropologie und beschreibt Zwischenzustände; übertragen auf Orte entsteht ein Gefühl von ‚weder ganz bekannt noch fremd‘. Liminal Spaces unterscheiden sich von verfallenen Lost Places, weil sie betriebsbereit, aber unbewohnt sind. Sie lösen Unbehagen aus, üben aber auch Faszination aus und sind zu einer eigenen Ästhetik in Kunst und Medien geworden.
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Erlebnis und Beispiele für Liminal Spaces · ab 00:08
Begriffliche Herkunft: Liminalität in der Anthropologie · ab 00:54
Abgrenzung zu Lost Places, Rolle der Nostalgie und ästhetische Bedeutung · ab 01:31
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