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Naturalistischer Fehlschluss

21. Juli 2026 · 3 Min.

Sophie Hofer: Aus der Tatsache, dass etwas in der Natur vorkommt, lässt sich nicht automatisch ableiten, dass es moralisch gut oder richtig ist.

Sophie Hofer erklärt den naturalistischen Fehlschluss: Nur weil etwas natürlich, normal oder schon immer so gewesen ist, folgt daraus nicht, dass es moralisch richtig wäre. Das Konzept geht auf G.E. Moore zurück und steht in Verbindung mit Humes Sein‑Sollen‑Problem. Historische Fehlanwendungen wie der Sozialdarwinismus zeigen, wie gefährlich es ist, naturbezogene Beschreibungen als ethische Rechtfertigung zu verwenden.

Zahlen & Fakten

1903

Jahr, in dem G.E. Moore den Begriff 'naturalistischer Fehlschluss' prägte

18. Jahrhundert

Jahrhundert, in dem David Hume das Sein‑Sollen‑Problem beschrieb

19. Jahrhundert

Jahrhundert, ab dem sozialdarwinistische Ideen in Gesellschaften verbreitet wurden

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Natürliche Beispiele als Rechtfertigung · ab 00:05
Definition des naturalistischen Fehlschlusses und philosophischer Hintergrund · ab 00:48
Gefährliche Folgen: Sozialdarwinismus als Beispiel · ab 01:55

Wer spricht

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Sophie HoferHOST

Erklärt in dieser Folge den naturalistischen Fehlschluss und erläutert historische Beispiele. Sprecherin des Beitrags, die das philosophische Grundproblem knapp und anschaulich darstellt.

Alle Auftritte von Sophie Hofer

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