Der US Supreme Court ist ein kleines, aber sehr einflussreiches Gericht, dessen lebenslange Ernennungen und die Macht zur Verfassungsinterpretation weitreichende politische und gesellschaftliche Folgen haben.
Der Supreme Court entscheidet in den USA über zentrale Fragen wie Abtreibung, Wahlrecht oder Zollpolitik und gilt als eine der mächtigsten Rechtsinstitutionen weltweit. Richter werden auf Lebenszeit ernannt; Präsidenten nominieren, der Senat bestätigt. Historisch wurde das Gericht 1789 gegründet und 1803 durch Marbury v. Madison zum Hüter der Verfassung. Seine Entscheidungen sind selten, aber folgenreich — zuletzt etwa die Aufhebung von Roe v. Wade und kontroverse Urteile in 2023.
Zahlen & Fakten
1789
Gründungsjahr des Supreme Court der Vereinigten Staaten.
1803
Jahr der Entscheidung Marbury v. Madison, mit der der Supreme Court sich zum Hüter der Verfassung erklärte.
8'000
Ordentliche Anzahl der Eingaben beim Supreme Court, aus denen Fälle ausgewählt werden.
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60
Anzahl der Fälle, die der Supreme Court heute aus rund 8'000 Eingaben auswählt.
2022
Jahr, in dem der Supreme Court das Urteil Roe v. Wade aufhob.
50 Jahre
Ungefähres Alter des ursprünglichen Roe-v.-Wade-Urteils vor seiner Aufhebung 2022.
6 von 9
Anzahl der aktuell als konservativ geltenden Richter im neunköpfigen Supreme Court.
2023
Jahr, in dem der Supreme Court unter anderem den Voting Rights Act gegen Alabama verteidigte und Rechte indigener Stämme im Adoptionsrecht stärkte.
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