Der Verfremdungseffekt zielt darauf ab, das Publikum zur kritischen Distanz und zum nachdenklichen Handeln zu bewegen, statt identifikatorisches Mitfühlen zu fördern.
Die Folge erklärt das Brechtsche Konzept des Verfremdungseffekts: Theater soll nicht so tun, als wäre es Wirklichkeit, sondern zeigen, dass es Theater ist. Ziel ist, Zuschauerinnen und Zuschauer von empathischer Identifikation zu lösen und sie zu kritischem, selbstständigem Denken über gesellschaftliche Fragen zu bringen. Theater wird als politisches und emanzipatorisches Labor verstanden, das zur Reflexion und im Idealfall zum Handeln anregen soll.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
DDagmar WalserHOST
Theaterredaktorin, die in der Folge den Begriff des Verfremdungseffekts erklärt und die Ziele sowie Beispiele des Brechtschen Theaters erläutert.
Alle Auftritte von Dagmar Walser →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
