Tim Feldlin fasst die Kulturgeschichte des Zylinders zusammen: Von einer progressiven Gegenstatement-Kopfbedeckung entwickelte er sich zum Symbol des Bürgertums und später der konservativen Oberschicht.
Tim Feldlin erzählt in 100 Sekunden die Entwicklung des Zylinders: Entstanden im 18. Jahrhundert aus hohen Filzhüten, wurde er Ende des 18. Jahrhunderts von Liberalen als Gegenentwurf zum aristokratischen Dreispitz getragen. Bis etwa 1820 avancierte der Zylinder zum Zeichen des aufstrebenden Bürgertums. Später wandelte er sich zur konservativen Insignie und ist heute ein seltenes, exzentrisches Accessoire.
Zahlen & Fakten
100 Sekunden
Länge/Formatangabe der Episode/Reihe
18. Jahrhundert
Epoche, in der sich der Zylinder aus hohen Filz- oder Biberhüten entwickelte
1790
Zeit um 1790: Liberale und Fortschrittsgesinnte trugen den neuen Hut als Gegenentwurf zum Dreispitz
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1820
Um 1820 hatte sich der Zylinder zum Symbol des Bürgertums entwickelt
1848
Revolutionsjahr 1848: Wiener Progressive verspotteten den Zylinder als 'Angströhre'
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
TTim FeldlinHOST
Tim Feldlin ist in dieser Folge als Sprecher genannt; er fasst die Kulturgeschichte des Zylinders kompakt in der 100‑Sekunden‑Rubrik zusammen und führt die Hörer durch Entstehung, Bedeutungswandel und heutige Verwendungsformen.
Alle Auftritte von Tim Feldlin →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
