Kondensstreifen: Wie Fliegen klimafreundlicher werden kann (11KM Classic)
17. Juli 2026 · 28 Min.
Kondensstreifen, vor allem langlebige in eisübersättigten Luftschichten, verstärken die Erwärmung ähnlich stark wie CO2 und ließen sich durch geringe Höhen‑ oder Routenanpassungen deutlich reduzieren.
Kondensstreifen entstehen, wenn in sehr kalter, feuchter Luft Abgase und Rußpartikel Eiskristalle bilden; langlebige Streifen können 18–24 Stunden am Himmel bleiben und an einem Tag eine vielfache Erwärmungswirkung gegenüber dem direkt ausgestoßenen CO2 haben. Forschende zeigen, dass nur wenige Prozent der Flüge für den Großteil der Wirkung verantwortlich sind und dass sich diese Gebiete in Höhe oder horizontal umfliegen lassen. Praktische Testreihen (u. a. 100‑Flüge‑Versuch, TUI‑Testwochen) belegen große Einsparpotenziale bei geringem Zusatztreibstoffaufwand, die Umsetzung scheitert bislang an Kostenwettbewerb und fehlender Regulierung.
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Wer spricht
EElena KuchHOST
Elena Kuch ist Host und Moderatorin dieser Folge von 11KM: der tagesschau‑Podcast. Sie führt das Interview, stellt Fragen zur Bedeutung des Themas und leitet das Gespräch mit dem ARD‑Korrespondenten über die Pläne der AfD in Sachsen‑Anhalt.
Alle Auftritte von Elena Kuch →JJudith KöstersGAST
Judith Kösters aus der ARD‑Klimaredaktion. Sie recherchiert und berichtet seit Jahren zu Klimaeffekten des Luftverkehrs, erklärt die physikalische Entstehung von Kondensstreifen, deren klimawirksame Potenziale und begleitet Forschung sowie praktische Versuche zur Vermeidung durch Routen- und Höhenanpassungen.
Alle Auftritte von Judith Kösters →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.