Wie der Abbau Seltener Erden Millionen Menschen gefährdet
1. Juni 2026 · 25 Min.
Der Abbau seltener Erden in Grenzregionen Myanmars verschmutzt Flüsse und gefährdet Gesundheit sowie Lebensgrundlagen von Millionen Menschen im Mekong‑Becken.
Reporterin Christiane Justus berichtet aus Nordthailand von vergifteten Flüssen, deformierten Fischen und Hautreizungen bei Anwohnern. Wissenschaftler fanden hohe Arsen‑ und Schwermetallwerte; Satellitenbilder und Feldproben deuten auf Minen in Myanmar als Quelle hin. Die Folge zeigt zudem, wie komplex Lieferketten nach China und weiter nach Deutschland verlaufen und warum politische Instabilität sowie mangelnde Kontrolle Verantwortungsübernahme erschweren.
Zahlen & Fakten
90 %
Anteil der seltenen Erden, die derzeit in China weiterverarbeitet werden.
55 %
Anteil der seltenen Erden, den Deutschland im vergangenen Jahr aus China importierte.
60 Millionen
Ungefähr Anzahl der Menschen, die im unteren Mekongbecken vom Fischfang und Reisanbau leben und potenziell betroffen sind.
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2/3
Anteil der sogenannten schweren seltenen Erden (Dysprosium, Terbium) auf dem globalen Markt, der aus Myanmar stammt (laut genannten Handelsdaten).
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• VideoWeltspiegel-Film „Thailand: Seltene Erden gegen Menschen“ von Christiane Justus (ARD/Weltspiegel, Film zur Recherche in der Region)
• StudieStimson Center (US‑amerikanisches Forschungsinstitut, das Flüsse der Region per Satellit überwacht und Analysen beisteuert)
• Initiative for Responsible Mining Assurance (IRMA) – internationales Zertifizierungsprogramm für verantwortungsvollen Bergbau, genannt in Bezug auf Standards und Unternehmensmitgliedschaften
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
CChristiane JustusGAST
Christiane Justus ist Reporterin am ARD‑Studio Singapur; sie reiste in die Grenzregion zu Myanmar und berichtete aus Nordthailand über Umweltverschmutzung und Betroffene.
Alle Auftritte von Christiane Justus →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.