
Mark Pitzke erklärt gegenüber Juan Moreno, dass die in der Rede erhobenen Wahlbetrugsvorwürfe unbelegt sind und vor allem dazu dienen, Zweifel an Wahlergebnissen zu säen.
Juan Moreno spricht mit Mark Pitzke, SPIEGEL-Korrespondent in New York, über eine TV-Rede, in der schwere Sicherheitsmängel im US-Wahlsystem behauptet wurden. Pitzke betont, dass konkrete Beweise fehlen und viele behauptete Datenlecks zuvor bekannt oder harmlos sind. Er erläutert außerdem, wie politische Maßnahmen und personelle Änderungen im Regierungsapparat darauf abzielen könnten, das Wahlsystem bzw. das Vertrauen in Wahlergebnisse zu beeinflussen und später Wahlanfechtungen vorzubereiten.
Zahlen & Fakten
220 Millionen
Angeblich an China gelangte Wählerdatensätze, genannt in der TV-Rede.
30 %
Ungefährer Anteil der ‚Hardcore‘-Anhänger, der laut Diskussion noch stark an Verschwörungsnarrativen festhält ('knapp 30 Prozent').
25 Minuten
Länge der in der Folge mehrfach zitierten TV-Rede.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelRede an die Nation: Mit dieser Rede legt Trump den Grundstein, um die Midtermwahlen anzuzweifeln (SPIEGEL, S+)
• ArtikelNew York Times (Recherche zu unterschlagenen Zahlen verletzter Soldaten)
• Carter Center (Organisation für Wahlbeobachtung in Atlanta, erwähnt als Beispiel für inländische Wahlbeobachtung)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
JJuan MorenoHOST
Juan Moreno ist Host des SPIEGEL‑Podcasts '8 Milliarden' und erklärt dort, wie er aus internationalen Schlagzeilen die relevanten Zusammenhänge herausarbeitet.
Alle Auftritte von Juan Moreno →MMark PitzkeGAST
Mark Pitzke ist SPIEGEL-Korrespondent in New York und arbeitet seit vielen Jahren für den SPIEGEL in den USA. In dieser Folge analysiert er die Vorwürfe gegen das US-Wahlsystem, bewertet die Beweislage und erläutert mögliche politische Motive und Folgen.
Alle Auftritte von Mark Pitzke →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.