Acht Milliarden
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Ukraine und Polen: Ein geplantes Pantheon provoziert Warschau

3. Juli 2026 · 24 Min.

Die Ukraine versucht, durch die Schaffung gemeinsamer Erinnerungsorte und Heldenidentitäten innere Spaltungen zu überwinden, stößt damit aber auf historische Konflikte mit Nachbarn wie Polen.

Die Folge erklärt, wie die Debatte um nationale Helden und ein geplantes Pantheon Teil eines breiteren Versuchs ist, ukrainische Identität nach Putins Leugnung staatlicher Tradition zusammenzuführen. Gleichzeitig zeigen die heftigen Reaktionen Polens und die umstrittenen Ehrungen (etwa der UPA) die tiefen historischen Spannungen. Im Hintergrund stehen aktuelle Kriegshandlungen, die Stimmung in Kiew und die Frage, wie viel nationale Mythenbildung dem Bündnis mit Nachbarn schaden kann.

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Putins Geschichtsbehauptung und die Suche nach ukrainischer Identität · ab 00:00
Aktuelle Angriffe auf Kiew und die Lebensrealität im Krieg · ab 02:29
Der Streit mit Polen um die UPA‑Ehrungen · ab 05:58
Das geplante nationale Pantheon als Instrument der Versöhnung · ab 12:33
Zelenskys Strategie, Kriegsfolgen und Ausblick · ab 20:26

Wer spricht

J
Juan MorenoHOST

Juan Moreno ist Host des SPIEGEL‑Podcasts '8 Milliarden' und erklärt dort, wie er aus internationalen Schlagzeilen die relevanten Zusammenhänge herausarbeitet.

Alle Auftritte von Juan Moreno →
C
Christian EschGAST

Christian Esch ist Reporter für Osteuropa beim SPIEGEL. Er berichtet aus Kiew und analysiert in der Folge die Nutzung von Erinnerungspolitik durch die ukrainische Führung, den Konflikt um UPA‑Ehrungen mit Polen, die Idee eines nationalen Pantheons sowie die Lage an der Front und die Folgen für die Gesellschaft.

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