
Die Psychologie hinter der Glücksspielsucht
12. August 2026 · 14 Min.
Glücksspielsucht ist eine anerkannte Verhaltenssucht: Kontrollverlust, persönliche Risikofaktoren und hohe Verfügbarkeit treiben die Abhängigkeit, und Verhältnisprävention wird gefordert.
Im Gespräch erklärt Dr. Tobias Heyer (Universität Bremen), wie Glücksspiel durch Kontrollverlust und Chasing in eine Sucht führen kann. Er benennt personelle Risikofaktoren (Impulsivität, schlechtes Coping, geringer Selbstwert) sowie die Rolle von Verfügbarkeit und Spielmechanik. Prävention sollte weniger auf Einzelne, sondern auf strukturelle Maßnahmen abzielen. Moderatorin Karin Haswani führt in das Thema ein und fragt nach Ursachen und Hilfsangeboten.
Zahlen & Fakten
1,3 Millionen
Anzahl Menschen in Deutschland, die laut Glücksspiel‑Survey 2025 die Kriterien einer Glücksspielstörung erfüllen.
6. Geburtstag
Zeitpunkt bis zu dem sich die endgültige Augenfarbe bei vielen Kindern entwickelt.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
KKarin HaswaniHOST
Moderatorin dieser Folge; stellt das Thema vor, berichtet von eigener Casino‑Erfahrung und leitet das Interview. Gab an, vor fast acht Jahren aus Syrien nach Deutschland gekommen zu sein und moderiert hier ihre erste Folge (eigene Angaben im Transkript).
Alle Auftritte von Karin Haswani →DDr. Tobias HeyerGAST
Leitet die Arbeitseinheit Glücksspielforschung an der Universität Bremen; erklärt im Interview Mechanismen, Risikofaktoren und Präventionsansätze zur Glücksspielsucht.
Alle Auftritte von Dr. Tobias Heyer →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.