
Todeszonen in der Ostsee: Was steckt dahinter?
29. Juli 2026 · 13 Min.
Die Ostsee leidet unter ausgedehnten sauerstoffarmen 'Todeszonen', die durch jahrzehntelange Nährstoffeinträge und im Meeresboden gebundenen Phosphor verstärkt werden; dringend nötige Maßnahmen können das Problem zwar lindern, eine Erholung dauert aber lange.
In der Folge erklärt Verena Müller, wie Algenblüten, Sauerstoffmangel und historische Nährstoffeinträge zu Todeszonen in der Ostsee führen und warum sich die Situation trotz Gegenmaßnahmen verschlechtert. Sie beschreibt den Mechanismus: zu viel Stickstoff und Phosphor fördern Algenwachstum, deren Zersetzung den Sauerstoff verbraucht, während am Meeresboden gespeicherter Phosphor bei Sauerstoffarmut wieder freigesetzt wird. Die Folge sind Fischsterben, wirtschaftliche Auswirkungen auf Fischerei und Tourismus sowie ein langsamer Erholungsprozess, für den es konkrete Gegenmaßnahmen gibt.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
FFiona WinkHOST
Fiona Wink ist Moderatorin und Redakteurin des Wissenschafts‑Podcasts 'Aha! Zehn Minuten Alltags‑Wissen' bei WELT. In dieser Folge moderiert sie das Gespräch, stellt Fragen an die Gäste und führt durch die Episode.
Alle Auftritte von Fiona Wink →VVerena MüllerGAST
Verena Müller ist WELT‑Wissenschaftsredakteurin und Autorin des im Shownote verlinkten Artikels zur Lage der Ostsee. In der Folge erklärt sie Ursachen für Algenblüten, Sauerstoffmangel, die Rolle von Phosphor‑Akkumulation und mögliche Gegenmaßnahmen.
Alle Auftritte von Verena Müller →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.