
Was Intelligenztests über uns sagen – und was sie verschweigen
17. Juni 2026 · 12 Min.
IQ-Tests sind verlässliche Messinstrumente für zentrale kognitive Fähigkeiten, können aber komplexe Intelligenz und ihre vielen Facetten nicht vollständig erfassen oder das menschliche Verhalten im Alltag vorhersagen.
Die Folge klärt auf, was moderne IQ-Tests wirklich messen und welche Grenzen sie haben. Im Gespräch mit Dr. Moritz Breit von der Universität Trier wird deutlich, dass IQ-Tests zuverlässig zentrale kognitive Fähigkeiten wie Gedächtnis, Logik und visuelle Verarbeitung erfassen, aber nicht alle Aspekte von Intelligenz abdecken und zudem von Tagesform und Umweltfaktoren beeinflusst werden. Die Folge betont, dass ein gutes IQ-Testergebnis nur einen Teil des menschlichen Potenzials widerspiegelt – Kreativität, Empathie und praktische Intelligenz spielen ebenso eine Rolle. Im zweiten Teil wird erläutert, warum unsere Nase läuft, wenn wir scharfes Essen konsumieren.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
AAntonia BeckermannHOST
Antonia Beckermann ist Moderatorin und Redakteurin des Wissenschafts‑Podcasts 'Aha! Zehn Minuten Alltags‑Wissen' bei WELT. In dieser Folge führt sie durch das Thema, stellt Fragen an die Gäste und verbindet Kontext, Interview und Alltagsfrage für die Hörerinnen und Hörer.
Alle Auftritte von Antonia Beckermann →DDr. Moritz BreitGAST
Arbeitet in der Abteilung für Hochbegabtenforschung und -förderung an der Universität Trier. Er beschäftigt sich mit Intelligenzforschung, Intelligenzentwicklung und Intelligenzmessung. Er verfügt über umfassende Expertise zu modernen Intelligenztests, deren Verlässlichkeit, Konstruktion und Grenzen sowie zum Flynn-Effekt und seiner umgekehrten Form.
Alle Auftritte von Dr. Moritz Breit →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.