
Die abschließende Vernehmung des mutmaßlichen St.-Pauli-Killers Werner Pinzner eskalierte am 29. Juli 1986: Pinzner erschoss Staatsanwalt Wolfgang Bistri, tötete seine Frau Jutta und beging Suizid — der Vorfall deckte eklatante Sicherheitsmängel auf und führte zu Verfahren gegen seine damalige Verteidigerin sowie zu weitreichenden Reformen in Polizei und Strafvollzug.
Die Soko 855 unter Beteiligung von Rolf Bauer und Max van Oosting ermittelte zehn Monate wegen einer Serie von Auftragsmorden im Rotlichtmilieu und konnte mit Kronzeugen wie Gerd Gabriel sowie Geständnissen von Werner Pinzner gerichtsfeste Beweise sammeln. Die finale Vernehmung am 29. Juli 1986 endete tragisch: Pinzner eröffnete das Feuer, tötete Staatsanwalt Wolfgang Bistri, richtete seine Frau Jutta und schließlich sich selbst. Die Tat führte zu Strafverfahren gegen seine Anwältin, politischem Druck und nachhaltigen Sicherheits- und Zeugenschutzreformen.
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Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
RRolf BauerGAST
Rolf Bauer, Kriminalhauptkommissar a. D., war Mitglied der SOKO 855 und leitete federführend Ermittlungen im Fall der Auftragsmorde auf St. Pauli. Er berichtet im Podcast aus erster Hand über Vernehmungen, die Arbeit mit Kronzeugen und die zahlreichen Verfahren, die sich aus dem Komplex ergaben.
Alle Auftritte von Rolf Bauer →MMax van OestingGAST
Max van Oesting, Erster Kriminalhauptkommissar a. D. und Ermittler in der Abteilung für Organisierte Kriminalität, war Mitglied der SOKO 855. Im Podcast schildert er operative Details der Vernehmungen, Transport- und Sicherheitsentscheidungen sowie die Folgen des 29. Juli 1986 für Polizei und Zeugenschutz.
Alle Auftritte von Max van Oesting →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.