Katja Heuer erklärt anhand von Weimar, DDR-Erfahrungen und eigenen Recherchen, wie ökonomische Krisen, Alltagspraxis der Radikalisierung und institutionelles Versagen Demokratien zerstören können.
In einem ausführlichen Gespräch mit Jochen Wegner und Christoph Amend beschreibt Katja Heuer, wie Demokratien schrittweise erodieren: ökonomische Not schafft Verunsicherung, Medien und direkte Kommunikation verstärken kollektive Stimmungen, und politische Eliten treffen pragmatische Entscheidungen, die radikale Kräfte stärken. Anhand von Tagebüchern aus Weimar, Alltagserinnerungen aus der DDR und Beobachtungen aus Singapur zeigt sie, dass Radikalisierung im Alltag beginnt und historische Vergleiche sorgfältig, aber lehrreich zu ziehen sind.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
JJochen WegnerHOST
Jochen Wegner ist Chefredakteur ZEIT Online und Mitgastgeber des Podcasts „Allesgesagt?“. In der Folge führt er als Gastgeber das Gespräch mit Maren Kroymann, stellt Fragen zu Stationen ihrer Karriere und kommentiert zentrale Punkte des Interviews.
Alle Auftritte von Jochen Wegner →KKatja HeuerGAST
Katja Heuer, Historikerin am King's College London und Autorin der Bücher 'Diesseits der Mauer' (zur DDR) und 'Weimar'. Im Gespräch analysiert sie die AfD‑Strategien, ostdeutsche Identität und die möglichen Folgen einer Umgestaltung von Bildungs‑ und Kulturpolitik in Sachsen‑Anhalt.
Alle Auftritte von Katja Heuer →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.