Lavinia Heisenberg erklärt, dass Einsteins Relativitätstheorie herausragend ist, in Kosmologie und Quantengravitation aber erweitert werden muss — etwa durch Modelle wie massive Gravitation, alternative geometrische Formulierungen oder neue Teilchenhypothesen.
In einem ausführlichen Gespräch mit Jochen Wegner und Christoph Amend erläutert Lavinia Heisenberg ihren Weg zur Forschung, ihre Promotion zur massiven Gravitation und aktuelle offene Probleme der Physik. Sie erklärt, warum Dunkle Materie und Dunkle Energie in der Standardkosmologie schwer erklärbar sind, welche Rolle ein massiver Graviton spielen könnte und welche alternativen geometrischen Darstellungen (Krümmung, Torsion, Nichtmetrie) es für Gravitation gibt. Zugleich spricht sie über Karrierewege in der Wissenschaft, Hürden für Frauen und Wissenschaftskommunikation.
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Jochen Wegner ist Chefredakteur ZEIT Online und Mitgastgeber des Podcasts „Allesgesagt?“. In der Folge führt er als Gastgeber das Gespräch mit Maren Kroymann, stellt Fragen zu Stationen ihrer Karriere und kommentiert zentrale Punkte des Interviews.
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Lavinia Heisenberg ist eine international tätige Physikerin, spezialisiert auf Gravitationstheorie. Sie promovierte zur massiven Gravitation, forschte an mehreren Instituten (u. a. ETH Zürich) und erhielt Förderungen wie ERC‑Grants sowie Auszeichnungen (u. a. Gustav‑Herz‑Preis, Emmy‑Noether‑Preis). Sie spricht mehrere Sprachen, bewarb sich für das ESA‑Astronautenprogramm und thematisiert in Forschung und Lehre Grenzen der Relativitätstheorie.
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