VOR 33 (1/5) - Strafnachlass für Nazi-Schläger
31. Juli 2026 · 36 Min.
Gabriele Terget erkennt früh, dass Gerichte Gewalttaten von Nationalsozialisten milde bestrafen und dadurch Gewalt in der Gesellschaft normalisiert wird.
Die Folge erzählt, wie die Gerichtsreporterin Gabriele Terget in Berlin beobachtet, dass Prozesse gegen Nationalsozialisten nicht nur lächerlich gemacht, sondern oft mit geringen Strafen geahndet werden. An konkreten Fällen (1927 Paukenschlägel, 1930 Heimbürger-Prozess) wird deutlich, wie Gewalt auf den Straßen und die Nachsicht der Justiz zusammenwirken. Zugleich zeichnet die Episode Tergets Werdegang als scharfe Gerichtsreporterin nach und ordnet die Entwicklungen in den politischen und wirtschaftlichen Kontext der späten Weimarer Republik ein.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
LLouis KlamrothHOST
Fester Host von Hateland und Moderator dieser Bonus-Folge, der Martin Kaul zu seinen Recherche-Erlebnissen befragt
Alle Auftritte von Louis Klamroth →DDina RothenbergHOST
Co-Host der Podcast-Episode; moderiert die Reise- und Reportagepassagen gemeinsam mit Louis Klamroth und führt durch die Recherchen vor Ort.
Alle Auftritte von Dina Rothenberg →JJuliane ZuckerGAST
Literaturwissenschaftlerin, die im Beitrag Stellung nimmt und die Perspektive auf Gabriele Tergets Arbeit und die Schwierigkeit kommentiert, das langsame Rechtsstaatsversagen in vertrauter Gerichtsumgebung zu beobachten.
Alle Auftritte von Juliane Zucker →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.