
Buchsommer (4/5): Wie die Kriegsrealität den Roman «Endling» einholte
31. Juli 2026 · 26 Min.
Martin Fischer erklärt, wie Maria Revas Roman «Endling» Fiktion und die reale Kriegsrealität der Ukraine ineinander webt und so ein vielschichtiges Bild von Überleben, Patriarchat und Identität zeichnet.
Martin Fischer, Autor im Ressort Leben, stellt Maria Revas Roman Endling vor: eine Mischung aus Roadtrip, Öko-Krimi, feministischer Satire und Kriegserfahrung. Er beschreibt die drei Hauptfiguren — die Schneckenforscherin Jeva und die Schwestern Nastja und Sol — sowie ihren Plan, in der boomenden Heiratsindustrie Männer zu entführen. Fischer betont, wie der russische Angriff im Februar 2022 den Schreibprozess durchbricht und die Autorin Fiktion mit realen Einschüben, Briefwechseln und mehreren narrativen Versuchen verwebt. Schließlich empfiehlt er, das Buch wenn möglich im englischen Original zu lesen, weil Stil und Ton dort besonders stark wirken.
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Alex Aregger ist Moderator und Host des täglichen Podcasts «Apropos» vom Tages-Anzeiger. Er führt durch das Gespräch, stellt Leitfragen und leitet die Einordnung der Reportage über Schweizer Seen und den Bericht von Moritz Martaller.
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Martin Fischer ist Autor im Ressort Leben (Tamedia/Tages‑Anzeiger) und Gast dieser Folge; er bespricht Maria Revas Roman Endling, ordnet Stil, Erzählformen und die Auswirkungen der russischen Invasion auf den Text ein.
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