
Streit um den Sportunterricht: Ist die Gesundheit der Kinder gefährdet?
10. Juni 2026 · 19 Min.
Das Bundesobligatorium von drei Wochenstunden Sportunterricht soll im Zuge des Entflechtungsprogramms 27 abgeschafft werden – ein ordnungspolitischer Schritt mit potenziellen Konsequenzen für die Gesundheit und Chancengleichheit von Schweizer Schülern.
Das Sportobligatorium ist eine Ausnahme in der Schweizer Gesetzgebung: Der Bund schreibt vor, dass Schulen mindestens drei Lektionen Sport pro Woche anbieten müssen – ein Regelwerk seit 1972. Unter dem Entflechtungsprogramm 27 soll diese Vorgabe ersatzlos gestrichen werden, um Kantonen mehr Autonomie zu geben. Während die Regierungen dies als ordnungspolitisch saubere Lösung sehen, fürchtet das Bundesamt für Sport einen Abbau des Angebots und gesundheitliche Konsequenzen für Kinder.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
PPhilipp LoserHOST
Philipp Loser ist Moderator und Host der täglichen Sendung «Apropos» vom Tages-Anzeiger/Tamedia. In dieser Folge führt er durch das Gespräch, stellt Fragen zur verbotenen Weihe im Wallis und ordnet die Reportage des Korrespondenten ein.
Alle Auftritte von Philipp Loser →QQuentin SchlapbachGAST
Bundeshausredaktor des Tagesanzeigers, der als Journalist vom Bürgenstock-Gipfel berichtete
Alle Auftritte von Quentin Schlapbach →JJonathan BadanGAST
Präsident des Schweizer Verbands für Schulsport (SVSS) und engagierter Verfechter des kompetenzorientierten Sportunterrichts. Badan setzt sich für moderne pädagogische Ansätze ein und diskutiert in Medienformaten wie dem Podcast Apropos über die Bedeutung von Schulsport für die Gesundheit und Entwicklung von Kindern.
Alle Auftritte von Jonathan Badan →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.