Schwere Plug‑in‑Hybrid‑SUVs emittieren in der Praxis deutlich mehr CO₂ als in Zulassungstests angegeben und werden politisch sowie steuerlich länger privilegiert, als die Daten rechtfertigen.
In der Folge sprechen Petra Pinzler und Stefan Schmitt mit Sebastian Bock (Transport & Environment, T&E) über Daten, die zeigen: viele Plug‑in‑Hybride, besonders große Hybrid‑SUVs, verbrauchen in der Praxis erheblich mehr Sprit und stoßen deutlich mehr CO₂ aus als in Tests angegeben. Bock erklärt den Utility‑Faktor, dessen Anpassung die realen Fahrweisen abbilden soll, und kritisiert politische Versuche, Verschärfungen auszusetzen. Außerdem geht es um Lobbyeinfluss, E‑Fuels, die gespaltene Industrie und Chancen für die Elektromobilität.
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Wer spricht
SSebastian BockGAST
Sebastian Bock ist Geschäftsführer der gemeinnützigen Organisation Transport and Environment (T&E) in Deutschland und Experte für Verkehrs‑ und Industriepolitik. Er leitet datengetriebene Analysen zu Emissionen, Plug‑in‑Hybriden, Flottengrenzwerten und berät Politik sowie Medien über politische Folgenabschätzungen und regulatorische Optionen zur Reduktion von Verkehrsemissionen.
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