Die Klimakrise ist in erster Linie eine Ungerechtigkeitskrise: Klimaschutz muss sozial gerecht gestaltet und rechtlich verankert werden, damit er wirkt.
In der Folge sprechen Stefan Schmitt und Petra Pinzler mit der Juristin Baro Gabbert über rechtliche Strategien, die Klimagerechtigkeit durchsetzen sollen, etwa die Verfassungsbeschwerde mit 54.000 Unterstützer:innen. Gabbert erklärt, warum Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zusammen gedacht werden müssen, zeigt Praxisbeispiele (Climate Clinic, Greenpeace) und beschreibt, wie Recht Veränderung ermöglichen kann. Sie reflektiert außerdem, wie junge Generationen die Klimakrise erleben und warum Hoffnung praktisch und handlungsorientiert verstanden werden sollte.
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Petra Pinzler ist Politikredakteurin der ZEIT. In der Folge erklärt sie, warum die Klimakrise in der großen Politik oft nicht zur Chefsache gemacht wird, schildert die persönliche Betroffenheit vieler Menschen und verweist auf lokale Initiativen als unmittelbare Handlungsoptionen.
Alle Auftritte von Petra Pinzler →BBaro GabbertGAST
Juristin, Co-Autorin des Buches "Keine Zukunft ist auch keine Lösung" und einer Essay-Beitragenden in der Sammlung "Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen". Sie gründete die Climate Clinic (studentische Rechtsberatung zu Klima & Recht), begleitete Klimabewegungen juristisch, war im Bundesjugendkuratorium aktiv und arbeitet bei Greenpeace als Sprecherin für sozial-ökologische Gerechtigkeit; sie ist Mitinitiatorin einer Verfassungsbeschwerde, die soziale Aspekte in Klimaschutzfragen betont.
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