»Naturkundemuseen sind eine Lebensversicherung für die Menschheit«
4. August 2026 · 54 Min.
Naturkundemuseen sammeln und bewahren einzigartige Datengrundlagen, die als „Lebensversicherung“ für die Menschheit dienen, indem sie Forschung, Politikdialog und öffentliche Bildung ermöglichen.
Stefan Schmitt und Petra Pinzler sprechen mit Johannes Christian Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin, über die Bedeutung naturkundlicher Sammlungen. Vogel erklärt, wie Objekte wie das T‑Rex‑Skelett „Tristan Otto“ öffentliche Aufmerksamkeit schaffen, aber vor allem Forschung und Politikwirksamkeit stärken. Am Beispiel von Wanderfalkeneiern und Derek Ratcliffes Forschung wird gezeigt, wie Sammlungen ökologische Gefahren (DDT) aufdeckten. Schließlich skizziert Vogel die Idee der „Weltrettungsmaschine“, Digitalisierung der Sammlungen und ein offenes Museum als Forum für Wissenschaft, Gesellschaft und Demokratie.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
PPetra PinzlerHOST
Petra Pinzler ist Politikredakteurin der ZEIT. In der Folge erklärt sie, warum die Klimakrise in der großen Politik oft nicht zur Chefsache gemacht wird, schildert die persönliche Betroffenheit vieler Menschen und verweist auf lokale Initiativen als unmittelbare Handlungsoptionen.
Alle Auftritte von Petra Pinzler →JJohannes Christian VogelGAST
Johannes Christian Vogel ist Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin und Professor für Biodiversität und Wissenschaftsdialog. Er leitet ein deutsches Forschungsmuseum der Leibniz‑Gemeinschaft, ist Co‑Autor des Buches ‚Das Parlament der Natur‘ und spricht über Sammlungen als Forschungsgrundlage, Digitalisierung, Citizen Science sowie die Rolle von Museen als Dialogräume zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. (ausführliche biographische Angaben basieren auf Angaben im Gespräch)
Alle Auftritte von Johannes Christian Vogel →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.