Muss die Bundeswehr die Infrastruktur vor Drohnen schützen?
10. August 2026 · 12 Min.
Die aktuellen Maßnahmen reichen nicht aus, um Drohnenangriffe auf kritische Infrastruktur zuverlässig zu verhindern; es wird über Aufrüstung der Bundespolizei, mögliche Bundeswehr-Einsätze und gemeinsame Konzepte mit der Wirtschaft diskutiert.
In der Folge ordnet Nico Richter, Politikchef bei der SZ, den Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen ein und erklärt, warum Deutschland technisch, rechtlich und organisatorisch schlecht auf solche hybriden Angriffe vorbereitet ist. Es läuft eine Debatte über Maßnahmen: Ausbau der Bundespolizei-Einheiten für Drohnenabwehr, Forschungsvorhaben und die Frage, ob die Bundeswehr stärker eingebunden werden soll. Richter betont jedoch die verfassungsrechtlichen Schranken und die Überforderung der Bundeswehr bei flächendeckendem Schutz ziviler Infrastruktur. Stattdessen plädiert er für abgestimmte Schutzkonzepte von Staat und Unternehmen für besonders gefährdete Standorte.
Zahlen & Fakten
3,2 %
Anstieg der Mieten deutschlandweit im Sommerquartal im Vergleich zum Vorjahr
1,5 %
Anstieg der Mieten in den sieben größten deutschen Städten im gleichen Zeitraum
700 Mrd. €
Betrag, den Verteidigungsminister Pistorius ausgeben darf (genannte Obergrenze für Rüstungsausgaben)
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166
Anzahl gemeldeter Drohnenvorfälle an deutschen Flughäfen im ersten Halbjahr 2026
300
Geplante Größe der Antidrohneneinheit bei der Bundespolizei (Erhöhung auf etwa 300 Beamte)
130
Ungefähre aktuelle Größe der Antidrohneneinheit vor der Aufstockung (von etwa 130 auf 300 Beamte)
mehr als 700
Anzahl der Banken, auf deren Daten die Mietstatistik basiert (‚mehr als 700 Banken‘)
weniger als 10 cm
Prognostizierter Pegelstand am Messpunkt Kaub am Rhein Ende der Woche (Gefährdung der Schifffahrt)
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelWall Street Journal (Bericht: US-Geheimdienste sehen Spur nach Russland bei der Drohne am Leipziger Flughafen)
• Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (Warnung: Rhein könnte nicht mehr durchgängig befahrbar sein)
• StudieVerband Deutscher Pfandbriefbanken (Zahlenbasis: Mieten stiegen im Sommerquartal um 3,2 % auf Grundlage von Daten von mehr als 700 Banken)
Weitere 1 Quelle anzeigenWeniger anzeigen
• RedeMoritz Schularik / Kieler Institut für Weltwirtschaft (Kritik an Rüstungsausgaben: Geld werde für ‚Altmetall‘ statt moderne Technologien ausgegeben)
Wer spricht
NNico RichterGAST
Politikchef bei der Süddeutschen Zeitung; analysiert in der Folge die sicherheits- und verfassungsrechtlichen Aspekte von Drohnenangriffen, beurteilt die technische und rechtliche Vorbereitung Deutschlands auf hybride Bedrohungen und diskutiert die Rolle von Bundespolizei, Bundeswehr und privaten Schutzkonzepten.
Alle Auftritte von Nico Richter →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.