Russisches Haus in Berlin: Spionage statt Kultur?
31. August 2026 · 13 Min.
Jörg Schmidt erläutert, dass das Russische Haus in Berlin laut einem Dokument des französischen Innenministeriums als mögliche Tarnung für russische Geheimdienste eingestuft wird.
In der Folge bespricht Jörg Schmidt aus dem SZ-Investigativ-Team die wachsenden Vorwürfe gegen das Russische Haus in Berlin. Untersuchungen und ein Dokument des französischen Innenministeriums legen nahe, das Kulturzentrum könne als Basis für russische Geheimdienstaktivitäten dienen. Historische Vorgehensweisen des KGB werden als Kontext genannt. Politisch wird über mögliche Gegenmaßnahmen debattiert; eine Schließung des Hauses wird erwogen, die Bundesregierung handelt bislang zurückhaltend.
Zahlen & Fakten
70.000 €
Jährliche Übernahme der Grundsteuer für das Russische Haus in Berlin durch das Auswärtige Amt.
100 Mrd. €
Vom Gespräch erwähnter Sonderfonds/Investitionsbetrag der Bundesregierung zur Aufrüstung und Stärkung der Verteidigungsfähigkeit.
1984
Eröffnungsjahr des Hauses, damals unter dem Namen Haus der sowjetischen Wissenschaft und Kultur.
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
2022
Beginn verstärkter öffentlicher Kritik am Russischen Haus nach dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Dokument des französischen Innenministeriums, das das Russische Haus in Berlin als Zentrum für russische Spionage einordnet.
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
JJörg SchmidtGAST
Stellvertretender Leiter des SZ-Investigativ-Teams; im Interview erklärt er technische Details zum Drohnenvorfall, bewertet Indizien für professionelle Täter und nennt Maßnahmen, mit denen deutsche Sicherheitsbehörden gestärkt werden sollten.
Alle Auftritte von Jörg Schmidt →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
Ähnliche Folgen
Bayern 2 kulturWelt · 2. Sept. 2026
Das Russische Haus – Ein Spionage-HUB?
Die Bundesregierung schließt nach dem Drohnenangriff das russische Generalkonsulat in Bonn und das russische Haus in Berlin; letzteres wird von Experten als möglicher Spionage-Hub gesehen.
Was jetzt? · 2. Sept. 2026
Schrecken die deutschen Gegenmaßnahmen Russland ab?
Die Bundesregierung macht Russland für den Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen verantwortlich und hat diplomatisch wie operativ reagiert; Anna Sauerbrey ordnet die Maßnahmen als politisch-diplomatischen Sprechakt ein, deren praktische Abschreckung begrenzt ist.
tagesschau in 100 Sekunden · 2. Sept. 2026
tagesschau in 100 Sekunden
Deutschland macht Russland für den Anschlagsversuch auf den Flughafen Leipzig-Halle verantwortlich; Russland bestreitet die Vorwürfe und fordert weitere Belege.

RONZHEIMER. · 1. Sept. 2026
EIL: Deutschland schlägt gegen Russland zurück. Mit Wolfgang Schmidt
Die Bundesregierung erklärt Russland offiziell für den versuchten Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig verantwortlich und reagiert mit gezielten diplomatischen Maßnahmen.
Der Ostcast · 3. Sept. 2026
Nah dran an Moskau
Historische Erfahrungen, soziale Enttäuschungen und innenpolitische Unsicherheit führen in Teilen Ostdeutschlands zu einer relativen Nähe oder Verständnis für Russland, die Wahlkämpfe prägt und die Interpretation von Ereignissen wie dem Anschlagsversuch in Leipzig beeinflusst.
Presseschau · 2. Sept. 2026
02. September 2026 - Die internationale Presseschau
Die Bundesregierung macht Russland für den Drohnenfund am Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich und reagiert mit gezielten diplomatischen Maßnahmen.