Trump hat im Iran-Krieg zwei Optionen – beide sind schlecht
21. Juli 2026 · 12 Min.
Der US-Präsident hat im Konflikt mit Iran nur zwei schlechte Optionen: ein schwächeres Verhandlungsangebot akzeptieren oder den Krieg durch Eskalation, etwa Bodentruppen, ausweiten — beides ist für ihn und die Region nachteilig.
In dieser Folge bespricht Moderator Philipp Saul mit Tobias Matern die aktuelle Eskalation zwischen USA und Iran: nächtliche US-Angriffe, iranische Gegenangriffe und die Blockade der Straße von Hormuz. Matern erklärt, dass Donald Trumps militärischer Druck kaum substanzielle Wirkung zeigt und dass Trump faktisch nur zwei Optionen hat — Verhandlung mit geringeren Zugeständnissen oder gefährliche Eskalation. Vermittlungsversuche (u. a. Pakistan) könnten eine begrenzte Pause bringen, ein nachhaltiger Frieden bleibt aber unsicher.
Zahlen & Fakten
1,5 Wochen
Dauer der jüngsten Phase mit nächtlichen US-Angriffen (seit etwa eineinhalb Wochen)
fast 5 Monate
Laufende Dauer des Kriegs zwischen USA und Iran bis zur Aufnahme des Gesprächs
10 Nächte in Folge
Anzahl der aufeinanderfolgenden Nächte mit amerikanischen Angriffen, die im Gespräch genannt werden
Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
2 US-Soldaten
Anzahl der bei Angriffen getöteten US-Soldaten
10 Tage
Vorschlag für eine befristete Waffenruhe von Vermittlerstaaten
6 Menschen
Anzahl der in Stade getöteten Personen (Nachrichtenmeldung am Ende der Folge)
45 Jahre
Alter des mutmaßlichen Täters in Stade (Nachrichtenmeldung)
mehr als 20.000 Fälle
Anzahl der 2023 von der Polizei in Deutschland registrierten Fälle von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen (Nachrichtenmeldung)
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
PPhilipp SaulHOST
Moderator des SZ-Nachrichten-Podcasts „Auf den Punkt“, führt das Interview in dieser Folge und moderiert die Einordnung der aktuellen Lage. Er leitet das Gespräch mit Tobias Matern und stellt die Fragen zur Entwicklung des Kriegs zwischen USA und Iran.
Alle Auftritte von Philipp Saul →TTobias MaternGAST
Stellvertretender Politikchef der Süddeutschen Zeitung; im Gespräch analysiert er den Krisenverlauf zwischen USA und Iran, erläutert die begrenzte Wirksamkeit der aktuellen US-Angriffe und benennt die zwei verbleibenden Optionen des US-Präsidenten. Matern hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Iran-Krieg befasst und war unter anderem in Pakistan, um Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien zu verfolgen und Vermittlungsbemühungen zu beobachten.
Alle Auftritte von Tobias Matern →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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