Trump ruft an, Infantino liefert: Die Fifa biedert sich an
6. Juli 2026 · 12 Min.
Donald Trump soll bei Gianni Infantino angerufen haben; kurz darauf setzte die FIFA die Sperre von Balogun aus, was den Verdacht politischer Einflussnahme auffußballerische Entscheidungen nährt.
In der Folge wird der Fall des US-Stürmers Balogun besprochen: Nach einer roten Karte im Gruppenspiel hob die FIFA überraschend die automatische Sperre auf und setzte sie zur Bewährung aus. Mehrere Medien berichten, Donald Trump habe bei FIFA-Präsident Gianni Infantino angerufen; bestätigt ist das nicht. SZ-Sportredakteur David Kulesa erklärt die rechtliche Grundlage (Ziffer 27) und diskutiert die möglichen Folgen für die Unabhängigkeit und Legitimität der FIFA.
Zahlen & Fakten
63. Minute
Zeitpunkt des Fouls, das zur roten Karte gegen Balogun führte
1 Spiel
Mindestspiel Sperre, die üblicherweise nach einem Platzverweis automatisch verhängt wird
1962
Jahr des vergleichbaren Falls (Garincha), als eine Sperre bei einer WM aufgehoben wurde
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
3 Spiele
Ursprünglich ausgesprochene Sperre für Cristiano Ronaldo in WM-Quali, später auf 1 Spiel reduziert
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelNew York Times
• ArtikelThe Guardian
• RechtFIFA-Disziplinarordnung, Ziffer 27
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
PPhilipp SaulHOST
Moderator des SZ-Nachrichten-Podcasts „Auf den Punkt“, führt das Interview in dieser Folge und moderiert die Einordnung der aktuellen Lage. Er leitet das Gespräch mit Tobias Matern und stellt die Fragen zur Entwicklung des Kriegs zwischen USA und Iran.
Alle Auftritte von Philipp Saul →DDavid KulesaGAST
David Kulesa ist Sportredakteur der Süddeutschen Zeitung und berichtet über die Fußball-WM; in der Folge analysiert er das Vorgehen der FIFA und die möglichen politischen Implikationen des Balogun-Falls.
Alle Auftritte von David Kulesa →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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