Warum der Kanzler mehr positiven Populismus wagen könnte
9. September 2026 · 13 Min.
Der SZ-Redakteur Bastian Brinkmann sagt: Friedrich Merz kann die AfD inhaltlich stellen, sollte aber mehr auf positive, symbolische Politik setzen, um Wähler zu erreichen.
In der Generaldebatte hat Kanzler Friedrich Merz die AfD und Alice Weidel direkt konfrontiert und ihre Programme etwa zur Migration und zur Russland-Nähe scharf kritisiert. SZ-Redakteur Bastian Brinkmann bewertet die Taktik als sinnvoll, bemängelt aber, dass konkrete, positive Signale für die Bevölkerung fehlen. Brinkmann schlägt vor, Merz könne von populär wirkenden, schnellen Symbolhandlungen lernen (vergleichbar mit dem von ihm genannten Soran Mamdani), verbunden mit ehrlicher Politik bei großen Reformen. Ohne solche sichtbaren Erfolge bleibe die Bundesregierung in der Defensive gegenüber der AfD.
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Nadja Schlüter moderiert diese Folge und führt ins Thema ein; sie stellt die Fragen, leitet das Gespräch mit der Politikredakteurin Annette Zoch und kommentiert die politischen Implikationen.
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Bastian Brinkmann, Journalist im Berliner Büro der Süddeutschen Zeitung. In der Folge erklärt er die Vorschläge der Rentenkommission, ordnet finanzielle Auswirkungen, politische Reaktionen von Union, SPD und Gewerkschaften ein und erläutert, warum das Paket als Gesamtmaßnahme gedacht ist.
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