Auf den Punkt – Süddeutsche Zeitung
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Warum Russland hinter dem Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen stecken könnte

6. August 2026 · 11 Min.

Eine mit Sprengstoff beladene Drohne am Leipziger Flughafen nahe ukrainischer Transportflugzeuge zeigt ein neues, professionelles Bedrohungsszenario; mögliche Verantwortung aus dem Ausland macht deutlich, dass Deutschland Koordination und Abwehrbefugnisse stärken muss.

Im Leipziger Flughafen wurde eine Sprengstoff-Drohne in der Nähe von Transportflugzeugen mit Munition für die Ukraine gefunden. Sicherheitsbehörden sehen Hinweise auf einen professionell geplanten Anschlag und vermuten mögliche ausländische Akteure. Der Fall illustriert eine Eskalationsstufe hybrider Bedrohungen und wirft Fragen zur Zuständigkeit und technischen Detektion an deutschen Flughäfen auf. Im Gespräch nennt ein SZ-Reporter konkrete Hinweise auf verwendeten Sprengstoff und empfiehlt umfassendere Befugnisse und bessere Koordination der Behörden.

Themen & Erkenntnisse

Vorfall am Leipziger Flughafen – Was passiert ist · ab 00:00
Hinweise auf Urheberschaft und russische Aktivitäten · ab 03:26
Schwächen der deutschen Abwehr und geforderte Maßnahmen · ab 06:04

Wer spricht

P
Philipp SaulHOST

Moderator des SZ-Nachrichten-Podcasts „Auf den Punkt“, führt das Interview in dieser Folge und moderiert die Einordnung der aktuellen Lage. Er leitet das Gespräch mit Tobias Matern und stellt die Fragen zur Entwicklung des Kriegs zwischen USA und Iran.

Alle Auftritte von Philipp Saul →
J
Jörg SchmidtGAST

Stellvertretender Leiter des SZ-Investigativ-Teams; im Interview erklärt er technische Details zum Drohnenvorfall, bewertet Indizien für professionelle Täter und nennt Maßnahmen, mit denen deutsche Sicherheitsbehörden gestärkt werden sollten.

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