Wie Gerüchte auf Social Media Menschen nach Ceuta gelockt haben
7. August 2026 · 12 Min.
Virale Videos, Gruppenposts und weiterverbreitete Aufrufe in Social Media lösten ein Gerücht über eine „offene“ EU-Grenze aus, das zehntausende Menschen aus Marokko nach Ceuta trieb, erklärt der Journalist Leonhard Scharfenberg.
Zahlen & Fakten
72.000
Ungefähr so viele Menschen sollen es laut Bericht auf diesem Weg nach Ceuta geschafft haben.
100
Mindestens 100 Menschen sind auf dem Weg nach Ceuta über das Meer gestorben (Stand in der Folge genannt).
2.500–6.000
Ungefähr so viele Menschen blieben laut Folge zuletzt in Ceuta, größtenteils unbegleitete Minderjährige (je nach Quelle).
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RechtSpanischer Oberster Gerichtshof (Urteil Anfang Juli: Entscheidung, dass wer spanischen Boden schwimmend erreicht, nicht ohne Weiteres zurückgeführt werden kann)
• ArtikelReportage von Bernd Dörries (in den Shownotes der Folge verlinkt; berichtet über Tote und betroffene Familien an der marokkanischen Mittelmeerküste)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
JJohannes KorscheHOST
Johannes Korsche, Moderator in dieser Folge; er leitet die Episode ein, stellt Fragen zur Reform und führt das Gespräch mit dem Experten.
Alle Auftritte von Johannes Korsche →LLeonhard ScharfenbergGAST
SZ-Kollege und recherchierender Journalist, der die Verbreitung der Falschinformation über eine ‚offene Grenze‘ nach Ceuta untersucht hat und im Interview die Abläufe, Social-Media-Muster und mögliche rechtliche sowie politische Hintergründe erläutert.
Alle Auftritte von Leonhard Scharfenberg →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.