Gian Lorenzo Bernini hat Rom künstlerisch geprägt wie kaum ein anderer Künstler – doch sein Genie war von einer solch despotischen, cholerischen Persönlichkeit begleitet, dass sie seinen künstlerischen Werken einen Schatten wirft.
Giovanni di Lorenzo und Florian Illies sprechen über den Barockmeister Gian Lorenzo Bernini (1598–1680), der das Stadtbild Roms fundamental geprägt hat. Sie beleuchten seine revolutionäre Bildhauer- und Architekturkunst, die Marmor zum Leben erweckte, seine schreckliche persönliche Seite – insbesondere der Überfall auf seine untreue Geliebte – und seinen Einfluss auf acht verschiedene Päpste. Trotz seiner künstlerischen Überlegenheit geriet Bernini lange in Vergessenheit, ein Phänomen, das beide Hosts dem Protestantismus und dem klassizistischen Ästhetikverständnis zuschreiben.
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Giovanni di Lorenzo ist Chefredakteur der ZEIT und einer der beiden festen Gastgeber des Podcasts ›Augen zu‹. Er führt durch die Folge, diskutiert biografische und kunsthistorische Aspekte von Marianne von Werefkins Leben und ordnet ihre Bedeutung für die Kunst des frühen 20. Jahrhunderts ein.
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Florian Illies ist Autor und Kunsthändler sowie Co-Host des Podcasts ›Augen zu‹. In der Folge erläutert er kunsthistorische Kontexte, beschreibt Werefkins Stilentwicklung und analysiert die persönlichen und gesellschaftlichen Hintergründe ihres Schaffens.
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