Augen zu
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Yayoi Kusama verzaubert Punkt für Punkt die ganze Welt

4. März 2026 · 39 Min.

Yayoi Kusama transformierte ihre traumatische Kindheit und Halluzinationen durch Kunst in ein Lebenswerk, das sie von einer verfemten japanischen Künstlerin zur einflussreichsten Pionierin der modernen Kunstbewegungen machte.

Die Folge porträtiert Yayoi Kusama, eine der weltweit erfolgreichsten lebenden Künstlerinnen, die seit ihrer Kindheit mit Halluzinationen lebt. Trotz einer traumatisierten Vergangenheit in Japan wagte sie 1957 den kühnen Spruch nach New York, wo sie mit Andy Warhol, Joseph Cornell und Donald Judd verkehrte. Sie wurde Pionierin der Performance-Kunst und Happenings der 1960er Jahre. Nach ihrer Rückkehr nach Japan 1977 lebt sie seit 49 Jahren in einer psychiatrischen Klinik, arbeitet weiter künstlerisch und erlebte ab den 1980ern eine künstlerische Renaissance, die sie zur bekanntesten Künstlerin der Gegenwart machte.

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Themen & Erkenntnisse

Kindheit, erste Halluzinationen und künstlerische Anfänge · ab 01:38
New York, Künstlerische Revolutionen und umstrittene Einflüsse (1957–1973) · ab 05:51
Rückkehr nach Japan, psychiatrische Klinik und später Ruhm (1977–heute) · ab 27:24

Wer spricht

F
Florian IlliesHOST

Florian Illies ist Autor und Kunsthändler sowie Co-Host des Podcasts ›Augen zu‹. In der Folge erläutert er kunsthistorische Kontexte, beschreibt Werefkins Stilentwicklung und analysiert die persönlichen und gesellschaftlichen Hintergründe ihres Schaffens.

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G
Giovanni di LorenzoHOST

Giovanni di Lorenzo ist Chefredakteur der ZEIT und einer der beiden festen Gastgeber des Podcasts ›Augen zu‹. Er führt durch die Folge, diskutiert biografische und kunsthistorische Aspekte von Marianne von Werefkins Leben und ordnet ihre Bedeutung für die Kunst des frühen 20. Jahrhunderts ein.

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