Die Reportage zeigt zwei kontrastierende Berliner Moscheen und fragt, ob Homophobie im Islam systemisch ist oder von einzelnen Auslegungen und Extremisten ausgeht.
Der Beitrag besucht die Ibn Rushd‑Goethe‑Moschee von Seyran Atisch, die offen queerfreundlich ist, und die Khadija‑/Ahmadiyya‑Moschee, die queere Menschen nicht als Gemeindemitglieder zulässt. Beide Gesprächspartner erläutern ihre theologische Begründung und Praxis sowie ihre Reaktionen auf den Anschlag am Berliner CSD. Die Folge diskutiert außerdem, wie Islam, Islamismus und gesellschaftliche Integrations‑ und Sicherheitsfragen miteinander verwoben sind.
Themen & Erkenntnisse
Einstieg: Kontext des CSD‑Anschlags und Fragestellung: Anschlag auf den Berliner CSD als Anlass, um Verbindungen zwischen Homophobie, Islam und Extremismus zu untersuchen.
Besuch in der Ibn Rushd‑Goethe‑Moschee (Seyran Atisch): queerfreundliche Praxis: Seyran Atisch stellt die Ibn Rushd‑Moschee als queerfreundlichen, inklusiven Gebetsort vor und berichtet von Anfeindungen.
Besuch in der Khadija/Ahmadiyya‑Moschee: theologische Abgrenzung und Sicherheitsdebatte: Khadija/Ahmadiyya‑Vertreter begründen Ausschluss queerer Mitglieder theologisch, verurteilen aber Extremismus und fordern stärkere Prävention.
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