Der Anschlag auf den Berliner CSD macht schmerzlich deutlich, dass Justiz, Prävention und Politik bei der Bekämpfung des islamistischen Extremismus versagen und dringend Reformen sowie klarere Begriffsverwendung nötig sind.
In der Folge analysiert Manuel Ostermann (Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft) den Anschlag auf den CSD in Berlin: Er weist die alleinige Schuld von Polizei zurück, kritisiert jedoch Urteile der Justiz und die Praxis, radikalisierte Täter zu Bewährungsstrafen und in offenbar wirkungslose Deradikalisierungsprogramme zu entlassen. Ostermann fordert rechtliche Nachschärfungen, mehr digitale Befugnisse und Ressourcen für Sicherheitsbehörden sowie eine offenere Debatte, die Islamismus klar benennt. Zugleich mahnt er, dass die Radikalisierung tiefere soziale Wurzeln hat und Prävention, etwa im Elternhaus und Bildungssystem, gestärkt werden muss.
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Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
DDominik SteffensHOST
Journalist und Co-Host bei »based.«; verantwortlich für Moderation und Gesprächsführung in dieser Folge. Steffens begleitet Interviews, stellt Nachfragen zu juristischen und sicherheitsrelevanten Punkten und führt die inhaltliche Struktur durch die Episode.
Alle Auftritte von Dominik Steffens →MManuel OstermannGAST
Manuel Ostermann ist Vertreter der Gewerkschaft der Bundespolizei; im Interview betont er, dass die Bundespolizei angesichts der personellen Lage nicht flächendeckend jeden Bahnhof überwachen könne und die Durchsetzung in dieser Masse und Struktur daher kaum leistbar sei.
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