Holger Marx warnt, dass staatlich finanzierte NGOs und ein einseitig geführter »Kampf gegen Rechts« durch ideologische Homogenität, epistemische Schwächen und moralische Panik die demokratischen Spielregeln gefährden können.
Im Gespräch mit den Hosts Benjamin Scherp und Dominik Steffens erläutert Holger Marx, warum er den aktuellen zivilgesellschaftlich-staatlichen Bündnissen im Kampf gegen Rechts kritisch gegenübersteht. Er benennt strukturelle Probleme wie homogene Milieus in NGOs, Wissenschaft und Medien, die zu epistemischen Verzerrungen führen, sowie Overblocking‑Praktiken und moralische Paniken («Blue Scare»). Marx plädiert für mehr pluralistische, evaluierte Förderstrukturen und eine offenere demokratische Debatte statt reflexhafter Zuschreibungen.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelNZZ (Bezeichnung Holger Marx als 'NGO‑Insider' in der Folgevorstellung)
• Verfassungsschutzbericht (wird im Gespräch als Referenz zur Einstufung rechtsextremer Phänomene genannt)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
HHolger MarxGAST
Deutscher Sozialwissenschaftler und NGO‑Insider; seit mehreren Jahren im NGO‑Bereich tätig und in der Rechtsextremismusforschung aktiv. Im Gespräch kritisiert er aus dieser Perspektive die Verzahnung von Politik, zivilgesellschaftlichen Akteuren, Wissenschaft und Medien, benennt epistemische und demokratische Risiken staatlich geförderter Projekte im »Kampf gegen Rechts« und plädiert für pluralere, evaluierte Förder‑ und Diskursformate.
Alle Auftritte von Holger Marx →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.