„Cross-Cultural Philology“ – neues Exzellenzcluster an der LMU München
7. Juni 2026 · 15 Min.
Beate Kellner erklärt, dass das neue Exzellenzcluster „Cross‑Cultural Philology“ an der LMU kulturübergreifend philologische Praktiken über 5000 Jahre untersucht, um Wissenschaftsgeschichte neu zu schreiben und aktuelle Fragen von Kanonbildung und Kommunikation zu klären.
Im Gespräch mit Knut Korzen stellt Prof. Dr. Beate Kellner das Exzellenzcluster Cross‑Cultural Philology an der LMU München vor. Das Projekt vergleicht philologische Praktiken über einen Zeitraum von rund 5000 Jahren und kulturübergreifend, etwa in Bezug auf Schriftzeichen, Textüberlieferung, Edition und Übersetzung. Es verbindet traditionelle Geisteswissenschaften mit digitalen Methoden (u. a. KI) und untersucht Machtfragen wie Kanonbildung. Ziel ist, Wissenschaftsgeschichte multiperspektivisch neu zu denken und die Relevanz der Geisteswissenschaften zu betonen.
Zahlen & Fakten
30 Jahren
Zeitspanne, über die das Reden über eine ‚Krise der Geisteswissenschaften‘ laut Kellner bereits geführt wird.
3 Gedichtbände
Angabe zur Publikationsgeschichte des Autors Martin Pieckar, der im Beitrag vorkommt.
vor 3 Jahren
Angabe, dass die Mutter des Autors Martin Pieckar vor drei Jahren gestorben ist (im Beitrag erwähnt).
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
5000 Jahre
Zeitraum, über den das Projekt philologische Praktiken kulturübergreifend vergleicht.
100 Jahren
Vergleichsmaßstab: KI erlaubt Rekonstruktionen des Gilgamesch‑Epos, die vor 100 Jahren nicht möglich gewesen wären.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Gilgamesch‑Epos (als Forschungsgegenstand im Gespräch genannt)
• BuchRoman 'Vom Fällen eines Stammbaums' von Martin Pieckar (bei Rowold erschienen)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
KKnut KorzenHOST
Moderator der Sendung (Bayern 2 kulturWelt); führt das Interview mit Mika Beuster, stellt Fragen zu den Angriffen in Erfurt, leitet durch die Folge und verabschiedet die Hörerinnen und Hörer am Ende der Sendung.
Alle Auftritte von Knut Korzen →BBeate KellnerGAST
Prof. Dr. Beate Kellner ist Germanistin und Sprecherin des Exzellenzclusters Cross‑Cultural Philology an der Ludwig‑Maximilians‑Universität München; sie erläutert im Interview den kulturvergleichenden Forschungsansatz, nannte Beispiele wie KI‑gestützte Rekonstruktionen des Gilgamesch‑Epos und behandelt Fragen der Kanonbildung, Archivierung und Übersetzung in einer globalen Wissenschaftsgeschichte.
Alle Auftritte von Beate Kellner →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.