Nach langer Diskussion: Wim Wenders zieht seinen Film "Falsche Bewegung" vorerst zurück
4. Juni 2026 · 18 Min.
Ein historischer Film wurde vorübergehend aus der öffentlichen Verwertung genommen, nachdem eine umstrittene Nacktszene mit einer Minderjährigen neu bewertet wurde.
Die Wim-Wenders-Stiftung als Inhaberin des Films wies Streaming-, Fernseh- und Vertriebspartner an, den 1975 entstandenen Film nicht mehr öffentlich zugänglich zu machen. Grund ist eine Nacktszene mit einer damals 13-jährigen Schauspielerin, auf deren Entfernung die Betroffene lange gedrängt hatte. Infolge der Anordnung entschuldigte sich der Regisseur öffentlich; ein Filmkritiker ordnete die Entscheidung ein und bewertete sie als verspätet, aber notwendig. Branche und Institutionen sollen nun in Diskussionsprozessen Lösungsansätze zum Umgang mit Filmerbe und Bildrechten erarbeiten.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
MMarkus EicherGAST
Filmkritiker; in dieser Folge ordnet er die Rücknahme des Films ein, kommentiert die Debatte um Filmerbe und Bildrechte und bewertet die Reaktion als verspätet, aber notwendig.
Alle Auftritte von Markus Eicher →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.