Das Bayerische Nationalmuseum gibt zwei spätmittelalterliche Holzreliefs als NS-Raubkunst an die Erben des einstigen Besitzers zurück.
In der Sendung erläutert Judith Heitkamp mit dem Kollegen Stefan Mekiska die Rückgabe von zwei Nürnberger Stifterreliefs aus dem späten 15. Jahrhundert durch das Bayerische Nationalmuseum. Mekiska erklärt, dass ein Foto von 1933 als entscheidender Hinweis für die Provenienz diente und skizziert die Stationen des früheren Besitzers sowie die Versteigerung 1936. Abschließend ordnet er die Maßnahme in die jüngere Rückgabeoffensive bayerischer Museen ein.
Zahlen & Fakten
1,8 Millionen Reichsmark
Höhe der gegen Jakob Goldschmidt erhobenen Reichsfluchtsteuer im NS‑Regime.
29 × 40 Zentimeter
Maße der beiden Nürnberger Holzreliefs aus dem späten 15. Jahrhundert.
1936
Jahr der Versteigerung der Kunstsammlung von Jakob Goldschmidt beim Auktionshaus Helbing in Frankfurt.
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100
Über 100 Silberobjekte, die das Bayerische Nationalmuseum bereits zurückgegeben hat.
13
Anzahl der Silberobjekte, die das Bayerische Nationalmuseum im letzten Jahr restituiert hat.
5
Anzahl der Werke, die aus den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in den letzten zwölf Monaten an Erben jüdischer Sammler zurückgingen.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RechtWashington Principles (1998) zur Restitution NS‑verfolgungsbedingt entzogener Kulturgüter
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
JJudith HeitkampHOST
Moderiert die Folge und spricht die Einleitung sowie das Schlusswort der Episode; leitet die Beiträge und Übergänge zwischen den Themen.
Alle Auftritte von Judith Heitkamp →SStefan MekiskaGAST
BR-Kunstexperte, der im Studio das neue Kanzlerporträt kommentiert und kunsthistorisch einordnet. Mekiska beschreibt Bildkomposition, Stilmerkmale, historische Bezüge zur Kanzlergalerie und beurteilt Wirkung, Ähnlichkeit und Kontext des Gemäldes.
Alle Auftritte von Stefan Mekiska →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.